Willkommen im Club

"AMATEURE - Dein Weg zu den Profis!"

Zugegeben – über unseren Vereinsnamen kann man schmunzeln. Stadionsprechern passiert es, Organisatoren, Schiedsrichtern, sogar Trainern. Was wir nicht alles schon gewesen sind: „Berlin Amateure“, die „Amateure von Berlin“. Manch einer hielt uns für eine Berliner Auswahlmannschaft.

„S.C. Berliner Amateure – dein Weg zu den Profis!“ schrieben wir auf eines unserer Vereinsplakate. Ironisches Augenzwinkern gehört so selbstverständlich zu uns wie die typische Gelassenheit zu Kreuzberg. Berlin ist unsere Stadt, Kreuzberg unser Bezirk. Von hier kommen wir, hier bleiben wir.

Mag sich vieles im Kiez gewandelt haben, die Leute, die Automarken, die Klamotten – nicht aber unser Vereinsname und das omnipräsente AMArot. Über 100 Jahre sind wir nun alt!

Genaugenommen ist es ein Rote-Beete-Rot. Um den weißen Trikots einen eigenen Farbton zu geben, wurden sie von unseren Gründermüttern in Roter Beete gekocht.

So richtig weiß niemand mehr, welcher Farbton der ursprüngliche ist, aber das ist egal. Im Kiez erkennt uns ohnehin jeder. Ein paar UNIONrote Farbtöne haben sich in den letzten Jahren darunter gemischt. Aber selbst die waren einmal AMArot.

So viel AMArot in den Straßen – das hat seinen Grund. Mit 24 Nachwuchsteams bieten wir die größte Jugendabteilung im Bezirk. Dagegen sind die „großen“ Hauptstadt-Vereine die reinsten Provinzclubs, sie pflegen maximal ein Team pro Jahrgang.

Wenn wir mit etwas glänzen, dann mit der Fußballbegeisterung der Kreuzberger und ihrer Nachbarn. Der Sound von Wettkampf und Training auf einem eng von Wohnhäusern umschlossenen Kiez-Sportplatz kann sicher schon mal enervieren. Unsere Nachbarn sind aber durchweg nett. Nur die wenigsten würden uns am liebsten gegen einen Park oder eine neue Markthalle eintauschen. Oder gegen etwas mehr Ruhe. Können wir gut verstehen, geht uns allen so in Kreuzberg, die Nächte sind immer noch lang.

Sind wir nun wirklich etwas anders als die anderen Clubs? Nö, nur unser Name!

In jedem Sportverein engagieren sich begeisterte Menschen für den Amateur-Sport, für ein Stück gelebte Vielfalt in Kultur und Gesellschaft, aber vor allem für die vielen Kinder und Jugendlichen, die einen Ort brauchen, an dem sie sich austoben, kicken und gemeinsam einen Teil ihres Lebens verbringen können. Hier lernen sie nicht nur das Fußballspielen, sondern vielerlei Formen des gesellschaftlichen Miteinanders kennen.

Fairness, Vielfalt, Toleranz, Gelassenheit, Freundschaft und soziales Miteinander – das bringen wir auf den Weg. Und deshalb sind wir manchmal etwas zu laut.

Wir lieben das Spiel

Spielen wir, dann hält uns nichts auf! In der Liebe zum Spiel sind wir uns absolut ähnlich, auch wenn wir ansonsten recht unterschiedlich sein können.

Egal, woher du kommst, für wen du dich hältst oder was du über die Welt zu wissen meinst – für uns bist du zunächst ein AMA.

Gemeinsam ein schönes Spiel aufzuziehen, macht alle Unterschiede wett. In dem Moment, in dem wir  kicken und uns als Team erleben, spüren wir dieses wunderbare und leichte Gefühl von gleichzeitiger Freiheit und Verbundenheit. In einem Team zu spielen, bedeutet nichts anderes, als sich maximal selbst zu erleben und dennoch nie alleine zu sein.

Natürlich musst du wahnsinnig viel rennen, um jeden Ball kämpfen und immer das Beste für dein Team und deine Mitspieler:innen geben. Aber dafür bekommst du direkt etwas zurück: Spaß, Freude, Freundschaft, Anerkennung und Selbstvertrauen.

Wenn es aufkommt, das schöne Spiel, wird alles ganz leicht. Der Ball rollt wie von selbst, er gehorcht deinem Kopf und deinen Füßen. Wer das schöne Spiel kennt, liebt diese unvergleichliche Leichtigkeit, die von der ersten Sekunde an da ist, auch wenn die Beine mit jeder Spielminute schwerer werden.

Im Grunde ist es egal, wie hoch man gewinnt oder verliert. Es kommt nur darauf an, dieses wiederkehrende Glück dieser ungewöhnlichen Freiheit immer neu zu erleben.

Das Spiel hilft uns, das Leben besser zu verstehen. Wir lernen die Rollen von Glück und Unglück kennen. Wechselseitig erleben wir die Wirkung von Engagement, Verantwortung, Offenheit, Respekt, Unterstützung und Toleranz. Gemeinsam begegnen wir starken Gefühlen wie Jubel, Wut, Schmerz, Enttäuschung und unendliche Freude.

Ohne Mitspieler und Gegner findet kein Spiel statt, ohne Gegner und Mitspieler kommt das kleine Glück der großen Freiheit nicht auf.

Genau deshalb steht das Gebot der Fairness über allem.

Globaler Kiez & multilingualer Körte

Die Sprache des Spiels ist so vielseitig wie seine Akteure. Früher war Kreuzberg ein bunter Arbeiterbezirk. Heute tummeln sich neue gesellschaftliche Schichten in ihm. Den kleinen Laden an der Ecke – es gibt ihn noch. Oder es gibt ihn wieder, denn natürlich ist die Zeit in Kreuzberg nicht stehen geblieben. Die ganze Welt fühlt sich wohl in unserem Kiez.

Um so mehr Sprachen auf der Straße gesprochen werden, desto komplexer das Spiel und das Miteinander auf dem Fußballplatz. Natürlich gibt es feine Unterschiede und besondere Mentalitäten – so wächst jeder im Verein über sich selbst und das Gewohnte und Bekannte hinaus.

Voneinander zu lernen und respektvoll die Meinung des anderen anzuhören, auch wenn sie nicht die eigene ist – das ist eine universelle Formel der Begegnung bei uns. Ohne gegenseitiges Vertrauen, Respekt und Verständnis kommt keine echte und wahrhaftige Freundschaft zustande.

Der Fußball hilft uns, einander zu verstehen und wertzuschätzen. Denn er verhält sich zu allen Akteuren gleich. Je feiner das Gespür für das Spiel, für den Mitspieler und den Ball, desto offener, erfüllender und ehrlicher der Umgang mit- und untereinander.

Im Wort „Verein“ steckt das Verb „vereinen“. Genau darauf kommt es bei uns an: AMA vereint!

Qualifizierte Trainer*innen

Damit das schöne Spiel aufkommt, braucht es nicht mehr als einen Ball, ein Feld und eine Handvoll Akteure. Gleichwohl ist es gut, wenn jemand die Feinheiten des Spiel erklären kann.

Wir geben unseren Trainern und Trainerinnen nicht vor, welche fußballspezifischen Dinge sie zu lehren haben. Aber natürlich schauen wir genau hin, ob sich ihre Teams wohl fühlen. Nicht immer passt alles zusammen. Ein guter Coach, eine gute Trainerin fallen nicht vom Himmel. Wer die von uns unterstützten Angebote zur Qualifikation und Fortbildung nutzt, dessen Team wird es ihm einmal danken.

Die charakterliche Aufgeschlossenheit, die wir uns von den jungen Aktiven wünschen, leben die Team-Verantwortlichen hoffentlich in jedem Augenblick vor. Besonders freuen wir uns, wenn sich Jugendliche aus unseren Großfeldteams dafür begeistern, Junior-Trainer oder Junior-Trainerin zu werden. Dann wissen wir, dass wir etwas Großes erreicht haben!

Der Verein fördert und finanziert sämtliche DFB-Qualifikationen und Weiterbildungen. Wir sehen darin einen Schlüssel zum langfristigen sportlichen Erfolg und zur kulturellen Weitergabe zwischenmenschlicher Werte in Sport und Gesellschaft.

Erfolg messen wir nicht vorrangig an exzellenten Tabellenplätzen. Gleichwohl sind wir nicht ohne Ehrgeiz, denn natürlich wollen auch wir jedes Spiel gewinnen! Aber eben nicht um jeden Preis. Zu verlieren, kann mitunter ein ebenso großer Gewinn sein.

Genau das erklärt ein guter Coach und eine gute Trainerin jedem Spieler und jeder Spielerin und lebt es selber vor. Gib niemals auf!

Denn wer nicht kämpft, der hat schon verloren.

Talentförderung

Die Statistik sagt: „Je früher du zu einem großen Verein wechselst, desto schneller bist du dort wieder draußen.“

Viele Eltern sehen in ihren Kindern die Stars von morgen. Das eine oder andere Kind besitzt tatsächlich eine große fußballerische und sportliche Begabung. Aber wenn es so leicht wäre, einen Profi vorherzusagen, dann würden die großen Clubs zum Ende jeder Saison nicht immer wieder ihre Nachwuchs-Teams sortieren und neu aufstellen. Je höher die Altersklasse, desto schneller das Kommen und Gehen. Den großen Traum zu träumen – auch das gehört zweifelsfrei zum Fußball, aber eben nicht um jeden Preis.

Für das eine oder andere Talent ist es ab einem bestimmten Alter sinnvoll, in ein Leistungszentrum zu wechseln. Doch jeder Fall ist anders gelagert, es gibt keine Patentrezepte – nur die Statistik.

Wir versuchen, unseren Spielern und Spielerinnen so lange wie möglich ein stabiles und leistungsorientiertes Umfeld zu bieten, damit sie sich in Ruhe entwickeln können.

Einen Schlüssel zur optimalen Entwicklung sehen wir dabei in der altersgerechten Aufstellung von Leistungsklassen. Je homogener das Leistungsniveau eines Teams, desto größer der Lerneffekt bei den Kickern und Kickerinnen. Nichts schadet einem Spieler oder einer Spielerin mehr als sportliche Unter- oder Überforderung.

Wir unterscheiden in Leistungs- und Perspektiv-Teams, in die wir die Spieler und Spielerinnen schon früh einteilen. Die Ansprüche in den Teams sind jeweils unterschiedlich hoch – doch der Spaß am Sport und am Fussball ist immer derselbe!

Hat sich ein Spieler eines Perspektiv-Teams besonders gut entwickelt, steht ihm der Weg in das Leistungsteam offen. Umgekehrt nehmen wir Druck von den Kindern und Jugendlichen, wenn wir sehen, dass der Spaß am Kicken im Leistungsteam verloren geht.

Schafft es jemand tatsächlich, bei einem der großen Clubs durchzustarten, sind auch wir hackestolz und freuen uns für ihn! Um so schöner, ihn eines Tages wieder begrüßen zu dürfen: Als Gast und hoffentlich immer noch guten Freund!

Moderner Fussball

Die erste Regel für ein gutes Training lautet: So viele Ballkontakte wie möglich, nur soviel Wartezeit und Leerlauf wie nötig. Intensive Spielformen aller Art, möglichst in kleinen Gruppen, schulen unserer Meinung nach die Nachwuchskicker am besten. Spielen, Spielen, Spielen!

Aber bitteschön jede Spielform mit neuen Anreizen und wechselnden Vorgaben versehen, damit sich die Akteure stets neu auf Ball, Gegner und Situation einstellen müssen. Trainieren bedeutet, körperliche und kognitive Optimierung von Fähigkeiten. Insbesondere die Jüngsten haben an den wechselnden Aufgabenstellungen sehr großen Spaß!

Im Funinho oder Mini-Fußball, einer Form des Minifeld-Kickens nach einem Lehrmodell von Horst Wein, sehen wir eine optimale Schule zur Förderung der Spielintelligenz insbesondere für sehr junge Altersstufen. Hier lernen die Spielstrategen von morgen das kreative Spiel in seinen ersten Winkelzügen kennen. Der eine oder andere Traditionalist wird bei dieser Spielform den Torhüter vermissen. Aber für uns ist der Torhüter ohnehin ein „Torwartspieler“, der den Ball lediglich zusätzlich mit der Hand spielen darf. Mit den Füßen muss er alles das können, was seine Vorderleute tun.

Der moderne Fußball variiert seine Ansprüche innerhalb der Altersklassen, aber seinem innersten Prinzip vom schönen Spiel bleibt er treu. Im Zweifelsfall schlägt Spielintelligenz Athletik. Aber klar, die Moden wechseln und ganz ohne sportlichen Ehrgeiz geht es nicht. Was der eine heute fordert, revidiert der andere morgen oder übermorgen. Sich und seine Überzeugungen und Lehrmethoden regelmäßig zu hinterfragen, auch das ist modern.

Natürlich reicht es nicht aus, ein Spiel nur zu denken. Man muss auch die nötigen Bewegungen dafür ausführen können, dies nach Möglichkeit im höchsten Tempo. So versuchen wir, in jeder Altersklasse das Leistungsniveau der Spieler und Spielerinnen zu heben, sowohl körperlich als auch kognitiv und mental.

FAIR PLAY großgeschrieben

Das Spiel ist wie ein Modell des Lebens, aber es bleibt ein Spiel. Fairness ist daher das oberste Gebot. Ohne Fairness, kein sportliches Kräftemessen, sondern nur sinn- und seelenloser Wettkampf. Ohne Fairness – kein schönes Spiel!

Man kann zurecht verlieren oder gewinnen, aber die Fairness ist unteilbar. Entweder man spielt fair, oder man tut es nicht. Es gibt Situationen, in denen um das Recht oder die Auslegung einer Regel gestritten wird. Foul oder nicht Foul? Emotionen entzünden sich daran, Spiele laufen aus dem Ruder.

Kein Mensch will mit einem anderen etwas zu tun haben, wenn er von ihm weiß, dass er sich unfair verhält. Wir kicken gerne gegen andere – und deswegen ist uns Fairness besonders wichtig. Denn Fairness ist alternativlos. Sie ist die Schwester von Respekt. Ihre Mutter ist Toleranz, der Vater Gleichmut. Im Fußball sind wir eine Familie. Ohne Gegner, kein Spiel!

Es gibt Begegnungen, bei denen die Emotionen derart hochkochen, dass die Fairness schlagartig verdampft. Manchmal wird sie sogar absichtlich untergraben. Fällt das schöne Spiel zurück auf das Niveau dumpfer Auseinandersetzungen und niederer Ziele, verliert es seine innere Bedeutung, seinen Wert und seine Schönheit.

Wenn Gewalt das Ergebnis eines Spiels ist, gibt es keine Sieger mehr. Dann haben alle verloren.

Kinderschutz

Kinder sind unsere Zukunft, auch wenn unsere eigene Lebenszeit von Tag zu Tag dahinschmilzt. Gerade deshalb sind wir der Kindheit besonders verpflichtet. Sie ist einmalig und jeden Tag, jeden Augenblick unbedingt zu schützen, damit sich jedes Kind frei und vielseitig entwicklen kann.

Es geht in der Fußballschule nicht um uns Erwachsene, nicht um unseren persönlichen Erfolg, nicht um unsere Eitelkeit. Wenn wir nicht alles dafür tun, dass unsere Kinder und Jugendlichen die Welt als einen Ort der Offenheit und Möglichkeit, der wertschätzenden Kommunikation und der sozialen Sicherheit erfahren, dann verschließen wir uns unserem eigenen Anspruch.

Sportvereine sind besondere Orte, an denen Erwachsene und Kinder durchaus eng und gemeinsam Freizeit erleben und gestalten, ohne hoffentlich je dem anderen zu nahe zu kommen oder ihm gar zu schaden. Gerade deshalb muss der Schutz der Kinder und Jugendlichen immer wieder neu und in jeder Situation besonders beachtet, gewährleistet und hinterfragt werden. Tun wir wirklich alles dafür, dass jeder Spieler, jede Spielerin bestens aufgehoben ist?

Unsere Kinderschutzbeauftragte steht nicht nur Eltern mit Rat, Konzept und Erfahrung zur Seite, sondern fordert insbesondere von den Verantwortlichen höchste Wachsamkeit und Reflexion auf das eigene Verhalten. Unsere Trainer und Trainerinnen sind verpflichtet, regelmäßig ihre Führungszeugnisse vorzulegen. Aber vor allem sind sie aufgerufen, das Wohl eines jeden Kindes über jegliches andere Interesse zu stellen.

Wir achten sehr sorgsam darauf, wer unsere Sportplätze betritt und vor allem: Was auf ihnen vor, nach und während des Trainings und  Wettkampfes geschieht. Vertrauen ist gut und wichtig, aber aufmerksames Beobachten ist besser und unersetzlich.

Kinderschutz

Natürlich wird – wie in jedem Sport – so auch im Fußball Leistung eingefordert. Denn ohne Bewegung und kognitive Aufmerksamkeit findet nun mal kein Fußballspiel statt. So ist es durchaus ein angestrebtes Ziel, dass sich alle Akteure des Spiels unabhängig von Größe, Alter, Geschlecht und Verstand eigenmotiviert in Bewegung versetzen und ihre Wahrnehmung auf das gemeinsame Spiel zu lenken lernen.

Bei Kindern ist der Bewegungsdrang ohnehin kaum zu bremsen. Hier gilt es, wirkungsvolle Anreize zu setzen, die Bewegungen aller zu einem gemeinsamen Erlebnisstrang zu bündeln. Löwenbändiger und kreative Spielformenerfinderinnen sind in den jungen Altersklassen weit eher gefragt als ausgewiesene Fußballexperten. Zu motivieren, ohne laut zu werden, Regeln aufzustellen, die sinnvoll für den Trainingsablauf sind, und immer wieder daran zu erinnern, dass eine Gruppe auf dem Platz steht, ist Teil der Fußballschule.

Für den Kinderschutz bedeutet das, stets das individuelle Kindeswohl mit den allgemeinen Zielen der Fußballschule und den sportspezifischen Interessen der Gruppe zu verbinden. Wie können Kinder stark gemacht werden? Die Form der Ansprache, die Art und das Quantum der Aufmerksamkeit müssen von dne Verantwortlichen mindestens so oft hinterfragt, geprüft und reflektiert werden wie der augenblickliche Leistungsstand ihrer Teams.

Erst wenn sich alle Teilnehmenden gut aufgehoben fühlen, kann sich ein Team entwickeln und ein erfolgreiches und schönes Spiel aufziehen. Angst und Druck sind keine guten Lehrmeister. Mut, Verantwortung und Selbstbewusstein zu fördern und den Blick für Mitspieler und Mitspielerin zu schärfen, stärkt nicht nur den Teamgeist, sondern verhilft jedem Einzelnen zu seinen Rechten und schützt vor Gefahren.

LAST BUT NOT LEAST

Zusammenhalt & Respekt

Respekt vor dem Gegner und dem Mitspieler, überhaupt vor jedem Menschen, mit dem wir es zu tun haben, ist Grundlage und Ausgangspunkt unseres Sports und entspricht unserem Selbstverständnis von Toleranz und Teamfähigkeit. Wer mit Meinungen und Ansichten anderer nicht klar kommt oder jemanden aus diffusen Gründen meint ablehnen zu müssen, der verbannt sich selbst auf eine einsame Insel.

Die ganze Welt ist dein Zuhause! Wo, wenn nicht in einem Sportverein, kann man dies jeden Tag, bei jedem Wetter und zu jeder Gemütsverfassung hauntnah und sehr intensiv miterleben? Sei es beim Training, sei es im Wettkampf, stets trifft du auf andere Menschen, die ebenso ihr persönliches Interesse verfolgen, das sich von deinem, wenn du ehrlich bist, in keiner Weise unterscheidet.

Es ist nicht leicht, zu verlieren, und noch schwerer, nicht mitspielen zu können, sei es dass man verletzt ist oder einmal nicht in den Kader nominiert wurde. Für viele Menschen ist Teilhabe an dem, was die Mehrheitsgesellschaft beglückt, nicht notwendig gegeben. Wer bei uns das Fußballspielen erlernen möchte, lernt daher als erstes den Respekt vor dem Sport und der Gemeinschaft als solcher kennen.

Es nicht selbstverständlich, dass du mit anderen um den Ball kämpfst, über weiche grüne Kunstrasen rennst und auf benetzte Tore schießen darfst. Stell dir vor, wir, die Sportplätze und alle anderen Vereine existierten nicht – was würdest du dann tun? Zusammenhalt bedeutet, sich bewusst zu machen, nicht alleine zu sein – weder auf dem Spielfeld, noch in der Welt.

Gemeinsam ziehen wir das „Schöne Spiel“ auf, gemeinsam auch mit unseren Gegnern. „Du bist nicht allein!“ Das solltest du auf zweierlei Weise betonen und verstehen lernen: Einmal im Sinne von Gemeinschaft, ein anders Mal im Sinne von Toleranz.

Genau das ist die Bedeutung unseres Mottos an der Coerthe-Graffiti-Wand: „THE WHOLE WORLD IS YOUR HOME!“

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Nicht nur die Mädchen von AMA sind der Hammer!