Unsere Schiedsrichter

immer auf Ballhöhe !

Martin Reinhardt

Schiedsrichterobermann

Obmann seit 2008

Tel. 01590 / 30 62 57

Bela Tim Wiethücher

Schiedsrichter

Schiedsrichter seit: 10/2013 

Lehrgemeinschaft: Kreuzberg

Marcel Kammler

Schiedsrichter

Schiedsrichter seit: 03/2008

Lehrgemeinschaft: Kreuzberg

Sharif Reslan

Schiedsrichter

Schiedsrichter seit: 1994

Lehrgemeinschaft: Kreuzberg

Leo Kozak

Schiedsrichter

Schiedsrichter seit: 03/2012

Lehrgemeinschaft: Kreuzberg

Alexander Lipski

 

Schiedsrichter seit: 03/2012,

Lehrgemeinschaft: Kreuzberg

Max Winkelmann

Schiedsrichter seit: 2010


Lehrgemeinschaft: Kreuzberg

Albert Klaus

Schiedsrichter seit: 10/2013


Lehrgemeinschaft: Kreuzberg

Moritz Lang

Schiedsrichter seit: 10/2013


Lehrgemeinschaft: Kreuzberg

Bernd Marten

Lehrgemeinschaft: Kreuzberg

Schiedsrichter sind der Kontrapunkt des schönen Spiels. Das ist nicht despektierlich oder gar ironisch gemeint, ganz im Gegenteil. Ohne Schiedsrichter würde dem Spiel etwas Entscheidendes fehlen.

Schiedsrichter verleihen dem Spiel die besondere Note. Leiten sie es so, dass die Schönheit aufblüht, unbeeinträchtigt von giftigen Emotionen, dann erweisen sie dem sportlichen Können der Akteure mehr als nur Respekt, sie verhelfen ihm zu Ansehen und Ruhm. Es wird oft unterschätzt, wie sehr Schiedsrichter die Schönheit des Spiels lieben. Warum schließen wir sie so oft von unserer Anbetung dieses Sports aus?

Je unsichtbarer sie sind, je weniger sie eingreifen müssen, desto höher ist ihre Leistung zu bewerten. Doch wo bleibt der nötige Respekt vor ihrer Leistung und diesem Können in der Praxis, das durchaus nicht vom Himmel fällt oder gar in einem Keller voller Kabel und Bildschirme zur Welt käme?  

Man muss sich nur einmal alte Weltmeisterschaftsspiele anschauen, keine dreizig Jahre alt, und Gebrauch von der Play-Stop-Taste machen, um zu kapieren, wie schwer es ist, aus dem Spiel heraus ein reguläres Abseits zu erkennen. Gute Schiedsrichter sind ungemein präzise und unbestechliche Beobachter und die größten Fans dieses Sports selbst.

AUCH PFEIFEN WILL GELRNT SEIN

Wie du Schiedsrichter wirstst und was du dabei erleben kannst

Ob es der Gerechtigkeit dient, alle verfügbaren technischen Mittel einzusetzen, mag dahingestellt sein. Der Videobeweis lässt jedenfalls keinen Zweifel an der Realität des Geschehens zurück. Zweifelhaft am Geschehen ist oft etwas anderes, das wiederum nichts mit den agierenden Schiedsrichtern zu tun hat.

Zumindest könnte die technische Revolution dafür sorgen, dass die Vorbildfunktion der Spieler zurück in den Fokus kommt. Auf strittige Entscheidungen mit exaltierten Wutanfällen, endlosen Diskussionen und hollywoodreifen Unschuldsminen zu reagieren, wirkt seit der entlarvenden Wahrheit der Bilder oft lächerlich. Durch die Technik hält hoffentlich auch eine neue Akzeptanz in die Schiedsrichterentscheidung als solche Einzug ins Spiel.

Denn noch gibt es den Videobeweis nicht im Amateurbereich. Umso höher ist es einzuschätzen, wenn sich dort weiterhin jemand den Launen der Akteuere, des Publikums und des Spiels aussetzt und alles auf seine Kappe nimmt, jede Entscheidung, jede kniffelige Situation. Schiedsrichter zu sein, bedeutet nichts anderes, als permanent im Unrecht zu stehen – denn es gibt immer jemanden, der eine Situation anderes gesehen hat oder das Gesehene anders interpretiert.

Die Schiedsrichter sind Aktive auf dem Platz, auch wenn sie neutral sind. Sie sind Teil des Spiels, und sie beeinflussen es durchaus. Da Schiedsrichter nicht unfehlbar sind, sollte man von ihnen nicht verlangen, die komplette Verantwortung für einen Sieg oder eine Niederlage zu übernehmen. Selbst ihre Fehlentscheidungen haben niemals ein ganzes Spiel zu verantworten. Wer meint, diesen Job besser machen zu können, kann sich gerne einmal versuchen!

Da Schiedsrichter menschlich sind und sich menschlich verhalten, bringen sie ihre eigene Persönlichkeit mit auf den Platz. Sie haben einen eigenen Charakter, sollen jedoch nach den Geboten der Unvoreingenommenheit Recht sprechen. Geht das überhaupt? Für die Spielenden ist die Entscheidungsgewalt des Schiedsrichters nicht immer leicht auszuhalten, so wie es nie gut auszuhalten ist, wenn einem vermeintlich Unrecht widerfährt. Und doch macht es einen großen Unterschied aus, ob einem Unrecht im Spiel oder im Leben widerfährt. In den meisten Fällen ist es sogar Recht und nicht Unrecht.

Es ist gut, dass es die Technik gibt, an die nun vieles von der Verantwortung abgegeben werden kann. Aber im Amateursport muss der Respekt aller Beteiligten vor dem Spiel und damit auch vor den Schiedsrichtern weiterhin intensiv eingeübt und neu kultiviert werden. 

Hut ab vor denen, die sich jedes Wochenende unter die Spielenden und die immer besser wissenden Zuschauer begeben, um für eine annähernde Gerechtigkeit des Spiels zu sorgen und die Spielregeln nach bestem Wissen und Können durchsetzen. Ohne sie, würde es nur wieder Fehde und Blutrache am laufenden Band geben.

Dass wir uns vor sie stellen, wenn sie verbal oder gar tätlich angegriffen werden, sollte die normalste Reaktion der Welt sein. Man nennt dies auch Zivilcourage.

Und warum lohnt es sich nun, Schiedsrichter zu werden? Na, weil man dem Spiel als neutrale Person kaum näher kommen kann als in dieser Funktion. Hautnah dabei und verantwortlich dafür, dass die Star-Ensembles sauber aufspielen und den Beifall des Publikums am Ende auch verdienen.

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AMATEURE lieben das Spiel !